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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich (bestätigt) dem Kloster auf dem Petersberge zu Goslar den Besitz eines demselben von (seiner Mutter), der Kaiserin Agnes, zusammen mit zweieinhalb Hufen nebst allem Zubehör geschenkten Waldes (cum supradicto et suprascripto ligneto et II ½ mansis et eorum pertinenciis) bei Wienrode. – Sigihardus vicecanc. (!) Siffridus archicanc.; Deperditum (?).

Überlieferung/Literatur

Auszug: Kopialbuch des Klosters St. Johann bei Halberstadt (15. Jh.) Bl. 197, Universitätsbibliothek Jena. – Druck: MGH DD 6, 689 no *492.

Kommentar

Wienrode ist bereits in dem eine Schenkung der Kaiserin Agnes bestätigenden D. 133 (Reg. (n. 340)) zugunsten des Klosters auf dem Petersberge zu Goslar genannt. Ob über die Schenkung zu Wienrode noch eine besondere Urkunde ausgestellt wurde, bleibt fraglich. Das Gut gelangte 1139 auf dem Tauschwege an das St. Johanneskloster zu Halberstadt (Schmidt, UB d. Hochstifts Halberstadt 1, 164 no 193; Bode, UB d. Stadt Goslar 1, 225 no 194). Vgl. die Vorbem. zu D. 133; sowie Schmidt, UB d. Hochstifts Halberstadt 1, 164 Anm. 5; Bode, UB d. Stadt Goslar 1, 164. – Ortsnamen: Wigenroth = Wienrode sö. Blankenburg im Harz.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 341, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1064-07-19_1_0_3_2_3_341_341
(Abgerufen am 21.01.2017).