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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Nach dem Tode Bischof Heinrichs von Augsburg, der als vertrauter Ratgeber der Kaiserin Agnes am Hofe in Ungnade gefallen war, erhält der Mainzer Dompropst Embriko das Bistum.

Überlieferung/Literatur

Ann. August. 1063 (SS 3, 127); unrichtig zu 1064 Lampert (SS rer. Germ. [1894] 92); vgl. Ann. Altah. 1063 (SS rer. Germ. [1891] 64); Berthold 1063 (SS 5, 272; 13, 732); Bernold. Const. 1063 (SS 5, 428).

Kommentar

Heinrich von Augsburg war am 3. September (Meyer von Knonau, Jbb. 1, 355 Anm. 98; Volkert-Zoepfl, Regesten d. Bischöfe von Augsburg nr. 303) gestorben. Möglicherweise wurde die Nachfolge während des Aufenthaltes des Hofes in Regensburg geregelt. Eine Einflußnahme Annos von Köln auf diese Besetzung vermutet Meyer von Knonau, Jbb. 1, 354. – Embriko ist vermutlich personengleich mit dem in D. 54 als Petent auftretenden königlichen Kapellan Imbricho; vgl. die Bemerkungen zu Reg. (n. 168). – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 354 ff.; F. Zoepfl, Die Augsburger Bischöfe im Investiturstreit, HJb 71 (1952) 305 ff.; ders., Bistum Augsburg (1955) 96 ff.; Volkert-Zoepfl, Regesten d. Bischöfe von Augsburg nr. 304; J. Fleckenstein, Heinrich IV. und der deutsche Episkopat (Festschr. G. Tellenbach 1968) 225.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 314, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1063-00-00_1_0_3_2_3_314_314
(Abgerufen am 30.03.2017).