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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bestätigt der bischöflichen Kirche zu Speyer unter Bischof Einhard aufgrund der Intervention seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, sowie zum Seelenheil seiner Vorfahren, insbesondere seines Großvaters Konrad (II.), seiner Großmutter Gisela und seines Vaters Heinrich (III.), die von seinem Vater nach dem Vorbild seiner Vorgänger verliehene Immunität. – Fridericus canc. vice Sigifridi archicanc.; nach einem verlorenen DH.III., welches seinerseits das DK.II. 110 (VU) wiederholte, geschrieben und in den wenigen selbständigen Teilen auch verfaßt von FA, Signumzeile und Monogramm vorausgefertigt, Tagesdatum und Ortsangabe vielleicht nachgetragen; M.; SI. 2. Si petitionibus sacerdotum.

Originaldatierung:
(VII kal. decembris, Lovetenbvrg)

Überlieferung/Literatur

Orig.: Generallandesarchiv Karlsruhe (A). – Kop.: Codex minor Spirensis (13. Jh.) f. 23', ebenda (C); Codex maior Spirensis Bd. 3 (15. Jh.) f. 88, ebenda (E). – Drucke: Dümgé, Regesta Badensia 108 no 55; Remling, UB von Speyer 1, 50 no 50; Hilgard, Urkunden d. Stadt Speyer 10 no 10; MGH DD 6, 100 no 78. – Reg.: Dümgé, Regesta Badensia 19; Böhmer 1742; Stumpf 2599.

Kommentar

Möglicherweise erfolgte diese Bestätigung anläßlich der Weihe eines Teiles des Speyerer Domes. Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 230; Bulst-Thiele, Kaiserin Agnes 37; sowie Reg. (n. 231). – Zur Intervention der Kaiserin Agnes vgl. Gawlik, Intervenienten 23. – Vgl. Stengel, Immunität 1, 247 Anm. 5. – Ausstellungsort: Lovetenbvrg = Ladenburg am Neckar ö. Mannheim; vgl. HB d. hist. Stätten Deutschlands 2 6, 439 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 232, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1061-11-25_1_0_3_2_3_232_232
(Abgerufen am 24.01.2017).