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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Das vakante Bistum Regensburg erhält der Bamberger Domkanoniker Otto.

Überlieferung/Literatur

Ann. Altah. 1060 (SS rer. Germ. [1891] 57) mit Erwähnung seiner früheren Stellung; Lampert 1060 (SS rer. Germ. [1894] 77); Ann. s. Emmerammi Ratisp. min. 1060 (SS 13, 48); Auctar. Garst. 1060 (SS 9, 568); Ann. Adm. 1060 (SS 9, 575); erst zu 1061 Berthold (SS 5, 271; 13, 731); Ann. August. (SS 3, 127).

Kommentar

Otto folgte dem am 2. Dezember 1060 verstorbenen Bischof Gebhard von Regensburg (Meyer von Knonau, Jbb. 1, 201 mit Anna. 68), der an der Fürstenverschwörung des Jahres 1055 (Steindorff, Jbb. 2, 318 ff.) beteiligt, schon bald nach seiner Verurteilung von Heinrich III. wieder in Gnaden aufgenommen worden und beim Tode des Kaisers in Bodfeld (Reg. (n. 72)) zugegen war. Über dessen Stellung zur Zeit der Regentschaft der Kaiserin Agnes vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 201. – Die Besetzung des Bistums dürfte während des Aufenthaltes des Hofes in Regensburg, möglicherweise auf den Rat Bischof Gunthers von Bamberg, erfolgt sein. Vgl. Bulst-Thiele, Kaiserin Agnes 46. Zur zeitlichen Einordnung vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 202 Anm. 68. – Vgl. den von Meinhard von Bamberg verfaßten Brief des Bamberger Vizedominus M 20, in welchem dieser Bischof Otto von Regensburg zu dessen Weihe beglückwünscht (MGH Briefe d. dt. Kaiserzeit 5, 214 f.; Guttenberg, Regesten d. Bischöfe von Bamberg 320). – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 204.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 208, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1061-01-00_1_0_3_2_3_208_208
(Abgerufen am 27.03.2017).