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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich begibt sich in Begleitung seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, nach Augsburg, wo diese in einem zwischen Bischof Heinrich und Graf Diepold und dessen Sohn Ratpoto entbrannten Streit über eine dem Hochstift Augsburg verliehene Grafschaft vermittelt.

Überlieferung/Literatur

Ann. August. 1059 (SS 3, 127).

Kommentar

Bei der umstrittenen Grafschaft handelt es sich vermutlich um den Augstgau und den damit verbundenen Gau Keltenstein. Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 168; Riezler, Geschichte Baierns21, 277. – Über Diepold I., den Stammvater der Rapotonen und späteren Markgrafen von Cham und Vohburg, vgl. K. Bosl, Zeitschrift f. bayer. LG 14 (1943/44) 207 f.; L. Throner, Die Diepoldinger und ihre Ministerialen (Diss. masch. München 1944) 3–10 mit Stammtafel. – Der von Sudendorf, Registrum 2, 12 no 10 und anderen (vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 169 Anm. 91) irrtümlich auf diese Vorgänge bezogene Brief der Hannoverschen Briefsammlung (MGH Briefe d. dt. Kaiserzeit 5, 105 no 60) ist nach Erdmann, Studien 189 ff. wohl eher der Hildesheimer Schulkorrespondenz zuzurechnen. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 156, 168 f.; Riezler, Geschichte Baierns21, 2 77 f.; Bulst-Thiele, Kaiserin Agnes 37, 53, 55; Throner, Diepoldinger 4 f.; Zoepfl, Bistum Augsburg (1955) 92 f.; Volkert-Zoepfl, Regesten d. Bischöfe von Augsburg 288.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 178, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1059-11-01_1_0_3_2_3_178_178
(Abgerufen am 20.01.2017).