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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bestätigt der bischöflichen Kirche zu Speyer zum Seelenheil seines Vaters, Kaiser Heinrichs III., aufgrund der Intervention seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, den Besitz der in der Ortenau (in pago Mortenowa) in der Grafschaft des Grafen Berthold gelegenen Abtei Schwarzach mit allen Gerechtsamen und Einkünften. – Winitherius canc. vice Liutbaldi archicanc. et archiep.; unter Benutzung des DH.III. 226 (VU I) und des diesem sachlich vorausgehenden DK. II. 180 (VU II) verfaßt und vermutlich auch geschrieben von WF. Notum sit omnibus Christi nostrique fidelibus.

Originaldatierung:
(IIII idus oct., Spire)

Überlieferung/Literatur

Kop.: Codex minor Spirensis (13. Jh.) f. 42, Generallandesarchiv Karlsruhe (C); Klosterbüchlein (18. Jh.) p. 84, Staatsarchiv Speyer (J) – im 2. Weltkrieg verlorengegangen. – Drucke: Remling, UB von Speyer 1, 49 no 49; MGH DD 6, 34 no 28. – Reg.: Dümgé, Regesta Badensia 19; Böhmer 1711; Stumpf 2547.

Kommentar

Ordinationsjahr und Herrscherjahr um eine Einheit zu niedrig. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 46; Bulst-Thiele, Kaiserin Agnes 37. – Ortsnamen: Suarzaha = Schwarzach nw. Bühl; Mortenowa = die Ortenau, Landschaft am Oberrhein zwischen Elz und Oos.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 125, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1057-10-12_1_0_3_2_3_125_125
(Abgerufen am 24.07.2017).