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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich vermittelt im Streit zwischen Erzbischof Liutpold von Mainz und Abt Meginher von Hersfeld über die von beiden Parteien in Hessen und Franken beanspruchten Zehnten.

Überlieferung/Literatur

Weirich, Hersfelder UB 1, 183 no 102 [Actumvermerk]: Acta sunt hęc publice apud Mogontiam precepto serenissimi regis Heinrici quarti et consensu venerabilis archiepiscopi Liutboldi et domni abbatis Meginheri, anno ab incarnatione domini MLVII, indictione X, VI. kal. septembris, regnante eodem serenissimo rege Heinricho quarto anno primo regni eius.

Kommentar

Der Hof weilte von Mitte August (DD. 24–26; Reg. (n. 118–120)) bis zum 20. dieses Monats (Reg. (n. 121)) in Tribur, bevor er sich an den Niederrhein begab, wo Heinrich am 17. September (D. 27; Reg. (n. 123)) urkundete. Ein Aufenthalt des Königs in Mainz ist deshalb mit dem Itinerar durchaus zu vereinbaren. – Vgl. Böhmer-Will, Regesten d. Mainzer Erzbischöfe 1, 179 no 19; Meyer von Knonau, Jbb. 1, 658; F. Philippi, Zehnten und Zehntstreitigkeiten, MIÖG 33 (1912) 416 f.; E. Hölk, Zehnten und Zehntkämpfe (1933) 39 ff; K. Lübeck, Zehntrechte und Zehntkämpfe, Archiv f. kath. Kirchenrecht 118 (1938) 449; K.-U. Jäschke, Studien zu Quellen und Geschichte des Osnabrücker Zehntstreits, AfD 9/10 (1963/64) 270.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 122, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1057-08-27_1_0_3_2_3_122_122
(Abgerufen am 28.03.2017).