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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bestätigt der bischöflichen Kirche zu Hildesheim aufgrund der Intervention seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, sowie in Anbetracht der treuen Dienste Bischof Hezilos den uneingeschränkten Besitz der Grafschaft im Nordthüringgau sowie in fünf weiteren ostsächsischen Gauen und in genannten Pfarrbezirken, welche Brun, dessen Sohn Liudolf und dessen Sohn Ekbert (Echbreht) zu Lehen hatten. – Uvinitherius canc. vice Liutbaldi archicanc. et archiep.; in wörtlicher Wiederholung des DH.III. 279 (VU) von dem zuerst in D. 19 (Reg. 107) begegnenden Hilfsschreiber des WF geschrieben. Tagesdatum von anderer Hand, möglicherweise von einem Schreiber des Empfängers, nachgetragen; M. vermutlich vorausgefertigt; SI. 1. Si loca divinis cultibus mancipata.

Originaldatierung:
(V non. iul., Mersebvrc)

Überlieferung/Literatur

Orig.: Staatsarchiv Hannover (A) – im 2. Weltkrieg verlorengegangen. – Kop.: Hildesheimer Chartular (15. Jh.) p. 487 (f. 251) no 812, ebenda (C) – im 2. Weltkrieg verlorengegangen. – Drucke: Janicke, UB des Hochstifts Hildesheim 1, 96 no 96; MGH DD 6, 27 no 22. – Reg.: Böhmer 1707; Stumpf 2542.

Kommentar

Zur Nachtragung des Datums vgl. die Vorbem. zu D. 22. – Der als patruus noster bezeichnete Liudolf ist der Sohn Graf Bruns von Braunschweig aus dessen Ehe mit der nachmaligen Kaiserin Gisela. Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 40 Anm. 32. – Zu den Ortsangaben vgl. A. Bertram, Geschichte d. Bistums Hildesheim 1, 101. – Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 41 f.; sowie Steindorff, Jbb. 2, 159 f.; Bertram, Geschichte d. Bistums Hildesheim 1, 101.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 115, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1057-07-03_1_0_3_2_3_115_115
(Abgerufen am 27.07.2017).