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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich bestätigt der bischöflichen Kirche zu Freising auf Bitten des Bischofs Ellinhard (Ellenhardus) sowie aufgrund der Intervention seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, und des Erzbischofs Balduin von Salzburg deren im Reiche gelegene Besitzungen samt Klöstern, Kirchen mit und ohne Zehntrecht, Burgen und Weilern und allem anderen Zubehör mit sämtlichen ihr zustehenden Rechten sowie den königlichen Schutz. – Uuinitherius canc. vice Liutboldi archicap.; in wörtlicher Wiederholung des DH.III. 11 (VU) vermutlich von einem Freisinger Kleriker, der hierbei auch die Schrift der VU nachahmte, geschrieben; Tagesdatum, vielleicht auch Indiktionsziffer sowie Rest der Datierung nachgetragen, möglicherweise von dem späteren Notar GB; M.; SI. 1. Si erga domus dei.

Originaldatierung:
(V idus feb., Niwenburch)

Überlieferung/Literatur

Orig.: Hauptstaatsarchiv München (A). – Kop.: Freisinger Kopialbuch (2. Hälfte 12. Jh.) f. 7' (C) = Konrads Liber traditionum magnus von Freising (1187) f. 113 (D) = Freisinger Kopialbuch (Mitte 14. Jh.) f. 24' (D1) = Freisinger Kopialbuch (Ende 14. Jh.) f. 190' (D2), sämtlich ebenda. – Drucke: Monumenta Boica 29a, 135 no 394; MGH DD 6, 9 no 6. – Reg.: Böhmer 1700; Stumpf 2532.

Kommentar

Das D., dessen Handlung wohl ebenfalls noch auf den Regensburger Hoftag (Reg. (n. 86)) gehört, war vermutlich bereits in Freising hergestellt und sodann der Kanzlei in Neuburg vorgelegt worden; vgl. die Vorbem. zu D. 6. – Vgl. die Bemerkungen zu Reg. (n. 90).

Nachträge (1)

Nachtrag von Dirk Jäckel, eingereicht am 27.09.2010.

Druck und Regest:

Weißthanner, Regesten d. Bischöfe von Freising 223 mit weiteren Überlieferungen

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 92, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1057-02-09_1_0_3_2_3_92_92
(Abgerufen am 18.10.2017).