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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Kaiserin Agnes schenkt der Kirche der hl. Maria-Magdalena zu Verdun mit Billigung ihres Sohnes, König Heinrichs (IV.), fünf Hufen zu Suzingen (quinque mansos apud Susingas). – Deperditum; erwähnt in den Privilegien Alexanders II. vom 13. April 1068 (JL 4648; Pflugk-Harttung, Acta pontificum Romanorum inedita 1, 42 no 42) und Eugens III. vom 28. Januar 1148 (JL 9180; Meinert, Papsturkunden in Frankreich N. F. 1, 243 no 54) für St. Maria-Magdalena in Verdun.

Überlieferung/Literatur

Druck: MGH DD 6, 706 no *2.

Kommentar

Da die Besitzung in Suzingen vermutlich aus dem Wittum der Kaiserin Agnes stammte und somit Haus- und Erbgut war, bedurfte es der formellen Zustimmung Heinrichs IV. – Sofern über diese Schenkung tatsächlich eine Urkunde im Namen der Kaiserin Agnes ausgestellt wurde, müßte dieselbe in das Archiv des Klosters des hl. Eucharius (St. Mattheis) in Trier gelangt sein, an welches die Besitzung in Suzingen später vertauscht wurde. Vgl. die Vorbemerkungen zu D. Agnes *2; sowie zu DH.IV. 144 und D. Agnes 1. – Ortsnamen: Susinga = Suzingen bei Schremingen sw. Thionville/Diedenhofen.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 176, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1056-10-06_1_0_3_2_3_176_176
(Abgerufen am 24.01.2017).