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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich interveniert mit Papst Viktor II. und seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, zugunsten des königlichen Ministerialen Otnand, welchem fünf genannte Hufen, die er bisher als Lehen innehatte, zu eigen gegeben werden.

Überlieferung/Literatur

DH. III. 379 (MGH DD 5, 521).

Kommentar

Verfaßt und geschrieben von Winither D (Kehr, Vorbem. zu D. 379). – Zur Intervention des Thronfolgers vgl. Struve, AfD 28 (1982). – Otnand war vermutlich der Verwalter des von Heinrich III. eingezogenen Königsgutes Forchheim (Guttenberg, Regesten d. Bischöfe von Bamberg 336; F. Schnelbögl, Jb. f. fränk. Landesforschung 14 [1954] 146 f.); er dürfte dem Hofe besonders nahe gestanden haben. Vgl. Kehr, Geschichte Kaiser Heinrichs III. 11, 59; H. Schreibmüller, Otnand, der erste große Reichsministeriale in Franken, Fränk. Heimat 19, 2 (1940) 28–33; Bosl, Reichsministerialität 1, 52 f. – Diese Schenkung wurde von Heinrich IV., der Otnand noch in zwei weiteren Diplomen (DDH.IV. 69 und 198; Reg. (n. 209)) bedachte, in D. 72 vom 18. Juni 1061 (Reg. (n. 217)) bestätigt. Vgl. Steindorff, Jbb. 2,351; Guttenberg, Regesten d. Bischöfe von Bamberg 273; Schreibmüller, Fränk. Heimat 19, 2 (1940) 29; Bosl, Pfalzen und Forsten (Deutsche Königspfalzen 1, 1963) 18 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 67, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1056-09-21_1_0_3_2_3_67_67
(Abgerufen am 26.05.2017).