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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich folgt vermutlich seinen Eltern von Hessen aus nach Goslar, wo der Kaiser mit den hier versammelten Reichsfürsten Papst Viktor II. einen glanzvollen Empfang bereitet.

Überlieferung/Literatur

Lampert 1056 (SS rer. Germ. [1894] 69); Anon. Haser, c. 39 (SS 7, 265); Ann. Weissenb. 1056 (SS rer. Germ. [1894] 51); Ann. Laubiens., Cont. 1056 (SS 4, 20); Sigeb. Gembl. 1056 (SS 6, 360).

Kommentar

Ein Anhalt für die Datierung ergibt sich aus Lamperts Hinweis, der Kaiser habe das Fest Mariä Geburt (8. September) in Goslar begangen. – Der Altaicher Annalist (SS rer. Germ. [1891] 52 f.) verlegt die Begegnung zwischen Kaiser und Papst irrtümlicherweise nach Worms, wo sich der Hof Anfang Juli (Reg. (n. 60–62)) aufgehalten hatte; vgl. Steindorff, Jbb. 2, 351 mit Anm. 1. – Da der Thronfolger König Heinrich sowohl in den vor dem Goslarer Tag wie auch in den danach vom Kaiser in Bodfeld ausgestellten Diplomen regelmäßig als Intervenient auftritt, ist die Annahme berechtigt, daß er auch bei dieser reichspolitisch bedeutsamen Zusammenkunft zugegen war. Vgl. Meyer von Knonau, Jbb. 1, 10 f., der Heinrichs Anwesenheit während der letzten Lebenswochen seines Vaters für sehr wahrscheinlich hält. – Vgl. ferner Steindorff, Jbb. 2, 350 f.; Giesebrecht 52, 528; Müller, Itinerar 117.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 65, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1056-09-08_1_0_3_2_3_65_65
(Abgerufen am 18.10.2017).