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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich wird neben seiner als Intervenientin auftretenden Mutter in einer Schenkung seines Vaters, Kaiser Heinrichs III., zugunsten der erzbischöflichen Kirche zu Salzburg als Petent genannt.

Überlieferung/Literatur

DH. III. 374 (MGH DD 5, 515).

Kommentar

Tagesdatum und möglicherweise auch Ortsangabe nachgetragen (MGH DD 5, 515 Note g; Müller, Itinerar 117 Anm. 1). – Da die hierin übertragene Besitzung Naunzel in Friaul zu Italien gehörte, wurde die Urkunde innerhalb der italienischen Kanzlei von dem auch nach Heinrichs III. Rückkehr aus Italien in dessen Gefolge gebliebenen Notar Gunther A (vgl. DDH.III. 363, 366–369; Reg. (n. 48). Reg. (n. 51–54)) verfaßt. Neben dem italienischen Kanzler Gunther wurde hierbei erstmals der neue Kölner Erzbischof Anno (Steindorff, Jbb. 2, 334 ff; Oediger, Regesten d. Erzbischöfe von Köln 848; Series episcoporum eccl. cath. occident 5,1 25 ff.) als Erzkanzler in der Rekognition genannt. Vgl. Kehr, Vorbem. zu D. 374; Oediger, Regesten d. Erzbischöfe von Köln 852. – Zur Erwähnung des Thronfolgers vgl. Struve, AfD 28 (1982). – Vgl. Steindorff, Jbb. 2, 346; Müller, Itinerar 117.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 61, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1056-07-04_1_0_3_2_3_61_61
(Abgerufen am 28.05.2017).