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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich interveniert mit seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, zugunsten des Klosters St. Maximin, dessen Vogtei- und Dienstverhältnisse geregelt werden.

Überlieferung/Literatur

DH.III. 372A (MGH DD 5, 508); DH.III. 372B (MGH DD 5, 511).

Kommentar

Auf einer echten Urkunde Heinrichs III. aus dem Jahre 1056 beruhende Fälschung, deren Datierung indes nicht einwandfrei gesichert ist (Kehr, Vorbem. zu D. 372; Müller, Itinerar 115 ff). Es muß deshalb offen bleiben, ob Heinrich III. vor oder nach seiner Begegnung mit dem französischen König zu Ivois (Steindorff, Jbb. 2, 340 f.) Trier besucht hat In Rezension a des DH.III. 372A, welche insgesamt der echten Vorlage am nächsten kommen dürfte, wurde möglicherweise das von Winither D stammende Marktprivileg vom 15. September 1056 (DH.III. 378; Reg. (n. 66)) benutzt. – Zur Intervention des Thronfolgers vgl. Struve, AfD 28 (1982). – Zur Sache vgl. Th. Mayer, Fürsten und Staat (1950) 146 ff; E. Wisplinghoff, Untersuchungen zur frühen Geschichte der Abtei S. Maximin bei Trier (1970) 143 ff, bes. 159 ff. – Vgl. Steindorff, Jbb. 2, 341 ff, der dem Rechtsinhalt des D. Glauben schenkte; Müller, Itinerar 115 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 59, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1056-05-31_1_0_3_2_3_59_59
(Abgerufen am 23.05.2017).