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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich teilt zusammen mit seiner Braut, Bertha von Turin, den Aufenthalt des Kaiserpaares zu Goslar.

Überlieferung/Literatur

Jocundus, Transl. Serv. c. 47 (SS 12, 110).

Kommentar

Mit diesem Aufenthalt des Hofes in Goslar verband Jocundus seinen Bericht über die der Wunderkraft des hl. Servatius zugeschriebene Befreiung von vierzig in Goslar eingekerkerten Verbrechern. Die Ortsangabe in oppido supra memorato (SS 12, 108) bezieht sich auf die vorausgegangene Erwähnung Goslars in c. 44. Das Datum ergibt sich aus dem Hinweis: Aderat tunc sollempnitas beati Servatii. – Der kaiserliche Hofhielt sich vom 6. Mai bis mindestens zum 16. Mai (DH.III. 371; Reg. (n. 58)) in Goslar auf, wozu das Zeugnis Lamperts paßt: brevique commoratus (sc. imperator) in Goslaria (SS rer. Germ. [1894] 68); vgl. Müller, Itinerar 114 mit Anm. 7. – Vgl. Steindorff, Jbb. 2, 338 f. Anm. 10; Kilian, Itinerar 3; Meyer von Knonau, Jbb. 1, 10 mit Anm. 17.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 57, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1056-05-13_1_0_3_2_3_57_57
(Abgerufen am 23.07.2017).