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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich interveniert neben seiner als Petentin auftretenden Mutter, der Kaiserin Agnes, zugunsten des Stifts St. Simon und Judas zu Goslar, welchem eine genannte Besitzung im Nordthüringgau übertragen wird.

Überlieferung/Literatur

DH. III. 340 (MGH DD 5, 464).

Kommentar

Mit dieser Intervention König Heinrichs in absentia wird gegen die von der italienischen Kanzlei für die Dauer des Italienzuges Heinrichs III. getroffene Regelung (vgl. Reg. (n. 29)) verstoßen. Möglicherweise war jedoch das von dem deutschen Notar Winither C verfaßte und geschriebene Diplom von demselben bereits fertig aus der Heimat mitgebracht worden (Kehr, Einl. XXX Anm. 5, LXVII in Berichtigung der Vorbem. zu D. 340). Vgl. Struve, Interventionen Heinrichs IV., AfD 28 (1982). – Vgl. Steindorff, Jbb. 2, 302 f.; Müller, Itinerar 107.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 31, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1055-05-15_1_0_3_2_3_31_31
(Abgerufen am 24.03.2017).