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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,2,3

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Heinrich schenkt dem Stift St. Simon und Judas zu Goslar 21 im Derlinggau in der Besitzung Barnstorf gelegene Hufen. – Deperditum, erwähnt in dem Mitte des 13. Jh. gefälschten DF.I. † 1077 vom 8. August 1188 (a) (bona sua in villa Bernesdorp, viginti . . . mansos et unum . . . exhibito super hoc nobis autentico scripto domini Henrici Romanorum imperatoris IIIIti) und im ältesten Güterverzeichnis des Domstiftes vom Ende des 12. Jh. (b), Stadtarchiv Goslar (Heinricus rex quartus contulit . . . in villa . . . Bernhardesdorf XX mansos et unum in pago Terlingen sitos, et inde habemus privilegium).

Überlieferung/Literatur

Drucke: MGH Const. 1, 457 n° 320 aus a; Bode, UB d. Stadt Goslar 1, 348 n° 315 aus a; MGH DD 10/4 420 no † 1077 aus a; Bode, UB d. Stadt Goslar 1, 329 aus b; MGH DD 6, 284 n° *225 aus ab mit ungenauer Wiedergabe der Ordinalzahl (a).

Kommentar

Vgl. die Vorbem. zu DH.IV. *225 und DF.I. † 1077, jeweils ohne Zweifel an der Authentizität des DH.IV. Dagegen hält Dahlhaus, Zu den Anfängen von Pfalz und Stiften in Goslar (Salier 2, 1991) 413 f. mit Anm. 345 den Goslarer Anspruch für ungesichert. Die dort geäußerte Vermutung, daß es sich im Falle einer echten Vorlage auch um ein DH.V. handeln könnte, ist jedoch fraglich, da sich die im Güterverzeichnis des Domstifts von Ende des 12. Jh. genannte Ordinalzahl auf die Königszählung bezieht. – Ortsnamen: Bernesdorp/Bernhardesdorf = Barnstorf sö. Wolfenbüttel; pagus Terlingen = Derlinggau zwischen Oker und oberer Aller.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,2,3 n. 531, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0000-00-00_2_0_3_2_3_531_531
(Abgerufen am 25.05.2017).