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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt dem Wala von Casalvolone , Sohne des weiland Antonius, auf Intervention (Name der Intervenienten in der Kopie ausgefallen) seine Besitzungen im Königreich Italien samt allen Gerichtsbarkeitsrechten und missatischen Befugnissen, der Goldwäscherei, dem Schiffahrts- und Uferrecht, sowie den Gerichtsstand vor dem königlichen Hofgericht, die Immunität und vermutlich das Recht, seinen Hintersassen für den gerichtlichen Zweikampf einen Kämpen beizustellen. ‒ Cadelohus canc. vice Hermani archiepiscopi et archicanc.; Vorurkunde ein von Willerius (It. B, vgl. Breßlau NA. 23, 130; Ottenthal, MIÖG. I. Erg.-Bd., 146) verfaßtes Deperditum Ottos I. für einen Vorfahren des Wala.

Originaldatierung:
(quarto nonas madii, Novimachium).

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Die copia autentica von 1576, auf der der stellenweise verkürzte und verderbte Druck Mon. patriae chart. 2, 128 no. 104 beruht, konnte im Archiv der Grafen von Ternengo zu Biella von Schiaparelli nicht aufgefunden werden; MG.DD. 4, 386 no. 280.

Stumpf 2123.

Kommentar

Der Wortlaut des Druckes wurde von Breßlau-Hessel an Hand der Diktate des Willerius (It. B) sowie des D. Karls III. 171 für Bischof Wibod von Parma und die Nonne Wulgunda, mit welchem der Kontext weitgehend übereinstimmt, emendiert. Die Diktatzusammenhänge verbürgen die Echtheit des Rechtsinhaltes der Urkunde, deren Intitulatio (serenissimus rex Romanorum augustus) verderbt ist. Über die Möglichkeit einer Verleihung Arduins an die Herren von Casalvolone vgl. Vorbemerkung zu DK. II. 280, zu den Ortsnamen die Nachurkunde Friedrichs I. Stumpf 3647.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 296, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1039-05-04_1_0_3_1_0_529_296
(Abgerufen am 24.01.2017).