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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad befiehlt dem Grafen Bernhard, seinem Sohne Berald und dessen Brüdern sowie den Söhnen des Rainald, Alberich, Johannes und Lupo in verschärfter Wiederholung früherer Befehle bei seiner Gnade, die Güter der Abtei der hl. Dreifaltigkeit und des hl. Clemens (Casa aurea zu Pescara), welche allein der königlichen Herrschaft untersteht, nicht weiter zu berauben und zu verwüsten und dem Kloster so schnell als möglich Schadenersatz zu leisten. Außerdem befiehlt er dem Petrus und Carbuncellus, den der königlichen Cella des hl. Elias angetanen Schaden ehestens wiedergutzumachen (ut ... abbatiam nostram amplius predando vastando non laceretis, sed, quam cito potestis, quod graviter peccavistis, nostre abbatie emendetis ... Preter hec omnia non parum precipiendo tibi, Petre et Carbuncelle, mandamus, ut mala, que nequiter nostre celle sancti Elye usque modo fecistis, citissime et per omnia emendantes deo et nobis placeatis ...). Mandat. „Quondam multum precando.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Chronicon Casauriense (Ende 12. Jh.), Cod. lat. 5411, fol. 197, der Nationalbibliothek zu Paris (B).

Dachery, Spicilegium ed. I, 5, 440 aus B; MG. DD. 4, 267 no. 266.

Böhmer 1435; Stumpf 2108.

Kommentar

Laut Angabe der Klosterchronik zu Capua erlassen, also entweder während des Aufenthaltes in der Stadt am 13. ‒ 14. Mai oder im Lager zu Alt-Capua, wo der Kaiser bis Monatsende weilte. Vgl. Breßlau, Jahrbücher 2, 309, 313, und Vorbemerkung zu DK. II. 266.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 280, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1038-00-00_1_0_3_1_0_497_280
(Abgerufen am 24.09.2017).