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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt dem Benediktinerkloster S. Giusto zu Susa unter Abt Bertramnus auf Intervention des Erzbischofs Poppo von Trier und der Gräfin Bertha alle vom Bischof (Alrich von Asti), vom Markgrafen Manfred und der Gräfin Bertha geschenkten Besitzungen, vor allem ein Drittel der Stadt Susa und ihres Gebietes mit Ausnahme der Burg und ein Drittel des Tales von Susa, und verleiht ihm die Immunität. ‒ Kadelohus canc. vice Hermanni archicap.; Fälschung aus dem Ende des 12. oder Anfang des 13. Jhs., wohl Nachzeichnung des DK. II. 254; M., unbesiegelt. „Si divino intrinsecus tacti spiramine.”

Originaldatierung:
(IIII. kal. ian., Parmę).

Überlieferung/Literatur

Angebl. Susa Kapitelsarchiv (A).

Cipolla, Bulletino dell'Istituto stor. Italiano 22, 17 no. 4 aus A; MG. DD. 4, 407 no. 289.

Kommentar

Die Güterliste stimmt mit DK. II. 254 bis auf folgende sachliche Abweichung überein: Petraiuola (Priola) cum Castro et capella statt cum capella; bei Mocchie (curte Mauce) sind folgende Worte eingefügt: integritate, sicut tenebat quidam miles Eruo die, qua fuit tradita supra dicto monasterio manibus supra dictorum dominorum. Der zweiten Ausfertigung der echten Schenkungsurkunde Alrichs, Manfreds und Berthas von 1029 (Cipolla, l. c. 22, 16, no. 3) sind folgende Einschübe entnommen: das Kloster S. Mauro Torinese (monasterium positum super fluvio Padi in loco qui vocatur Pulkerada) mit dem Hof gleichen Namens sowie die Höfe Sambuy und Matingo am Po. In diesen Interpolationen dürfte das Motiv der Fälschung zu suchen sein. Vgl. Vorbemerkungen zu DK. II. 254 und 289.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 266, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1037-12-29_2_0_3_1_0_479_266
(Abgerufen am 28.03.2017).