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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad begeht während der Belagerung der mailändischen Feste Corbetta mit dem inzwischen in Italien eingetroffenen König Heinrich feierlich das Pfingstfest in einem kleinen Kirchlein außerhalb Mailands, der Sitte gemäß mit der Krone geschmückt. Hier wird Bruno von Minden zum Bischof geweiht. Während des Gottesdienstes bricht ein schreckliches Ungewitter los, das zahlreiche Todesopfer fordert. Dieses Ereignis, das, wenn nicht vom Kaiser selbst, so doch von einem Großteil seiner Umgebung und des Heeres als Zeichen göttlichen Zornes über den Feldzug gegen den Erzbischof von Mailand aufgefaßt wird, bietet Konrad den Anlaß, im Hinblick auf die drohende Sommerhitze die Belagerung Mailands aufzuheben und den Rückzug seiner ohnehin vom Kampf geschwächten Truppen in gesicherte Positionen anzuordnen.

Überlieferung/Literatur

Wipo, cap. 36; Arnulf II, 14; Gesta episcoporum Cameracensium III, 55; Ann. Hildesh., Annal. Saxo, Sangall. maiores 1037.

Kommentar

Vgl. Breßlau, Jahrbücher 2, 243, 248 ff.; über die Festkrönung Klewitz, ZRG. kanon. Abt. 28, 1939, 52 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 254b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1037-05-29_1_0_3_1_0_458_254b
(Abgerufen am 30.03.2017).