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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Nach Einnahme des municipium Landriano bei Lodi, das sich in der Hand der Parteigänger Ariberts befand, beginnt der Kaiser zwischen dem 7. (Nr. 252) und dem 24. Mai (Nr. 253) die Belagerung des stark befestigten Mailand. Er schlägt sein Lager drei Meilen vor der Stadt auf und verwüstet deren Umgebung; die Mailänder verschanzen sich in mehreren festen Plätzen außerhalb der Stadt, von denen aus sie die Kaiserlichen durch Ausfälle beunruhigen. So vergehen einige Tage, bis der Kaiser zu Christi Himmelfahrt (Mai 19) mit seiner gesamten Streitmacht aus dem Lager ausbricht. Die Deutschen bilden den rechten, die Italiener den linken Flügel; an der Spitze der ersteren steht ein hochgewachsener deutscher Krieger, die letzeren werden von dem königlichen Bannerträger, dem Markgrafen Wido aus dem Hause der Aledramiden, angeführt. Beide fallen mit vielen anderen Kaiserlichen unter den Pfeilen der Mailänder. Die blutige Schlacht endet unentschieden mit dem Rückzug beider Parteien auf ihre Ausgangsstellungen. Konrad setzt jedoch die Belagerungsoperationen den ganzen Mai hindurch fort.

Überlieferung/Literatur

Arnulf II, 13; Wipo, cap. 35; Ann. Sangall. maiores, Hildesheim. minores, Annal. Saxo 1037.

Kommentar

Vgl. Breßlau, Jahrbücher 2, 241 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 252a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1037-05-00_1_0_3_1_0_454_252a
(Abgerufen am 22.07.2017).