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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad schenkt der bischöflichen Kirche zu Cremona unter Bischof Hubald auf Intervention der Kaiserin Gisela die beweglichen und unbeweglichen Güter des Cremonesen Adam, der den samt seinem Besitz unter kaiserlichem Schutz stehenden Kardinaldiakon dieser Kirche Heinrich getötet hat (comperimus, quod quidam Cremonensis vir Adam nomine ... quendam diaconem Henricum nomine sancte Cremonensis ecclesię cardinalem ... innocenter occiderat ... Quapropter ... interventu dilecte coniugis nostrę Gisle imperatricis ... omnia predia, que prefatus Adam infra civitatem Cremonam et extra per tocius episcopatus spatia habere videtur ... sanctę Cremonensi ecclesię per huius nostri precepti paginam proprietario iure habenda et detinenda concedimus ...). ‒ Von KB unter Benutzung des DH. II. 85 verfaßt, unvollzogen wie DK. II. 251. „Si sancte dei ecclesię.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Codex Sicardianus (Anfang 13. Jh.), pag. 38, in der Biblioteca governativa zu Cremona (B).

MG. DD. 4, 348 no. 252.

Stumpf 2130.

Kommentar

Vgl. die Bemerkung zu Nr. 262 ‒ Auch DH. III. 27, eine Wiederholung unseres Diploms, ist möglicherweise unvollzogener Entwurf geblieben, so daß es zweifelhaft bleibt, ob es Bischof Hubald gelang, nach seiner Begnadigung bei Heinrich III. die Konfiskation der Güter seiner Gegner und ihre Verleihung an das Bistum zu erwirken. Vgl. Vorbemerkungen zu DK. II. 261 und DH. III. 27.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 263, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1037-00-00_2_0_3_1_0_474_263
(Abgerufen am 17.10.2017).