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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Tauschgeschäft zwischen den Äbten Johann von St. Maximin bei Trier und Poppo von Stablo -Malmedy, von Konrad durch Diplom bestätigt. Johann tritt Poppo 20 Hufen zu Corswarem (Prov. Limburg) ab, welche Graf Giselbert vom Haspengau anläßlich seiner Versöhnung mit dem Kaiser diesem geschenkt, Konrad aber an St. Maximin als Ersatz für das dem Kloster entzogene, erst dem kaiserlichen Kämmerer Liudolf, dann St. Martin zu Mainz verliehene Gut Hanweiler (Kreis Saarbrücken) tradiert hatte, und erhält dafür von Poppo das Gut Asselborn (Luxemburg, Kanton Clerf). Da die getauschten Besitzungen jedoch ungleichen Wertes sind, fügt Abt Johannes noch eineinhalb Hufen und fünf Weinbergsparzellen zu Winningen (an der Untermosel, Kreis Koblenz) und Remagen sowie eineinhalb Hufen an der Maas samt den daselbst ansässigen Hörigen hinzu. Post hec in pascha domini apud Engelheim coram imperatore Cuonrado recitata est hec commutatio, insuper imperiali coram totius regni optimatibus confirmata est cyrographo et ab utraque familia scilicet sancti Maximini et sancti Remacli et ab utrisque abbatibus et advocatis iusto et equo acclamatur esse facta concambio.

Originaldatierung:
(in pascha domini, apud Engelheim).

Überlieferung/Literatur

2 Aufzeichnungen aus Stablo: Rotel (Ende 11. ‒ Anfang 12. Jh.) im Staatsarchiv zu Düsseldorf (A); Chartular von Stablo (Anfang 13. Jh.), fol. 45', ebenda (B). ‒

Kommentar

Konrad hielt sich in den Jahren 1030 und 1036 zu Ingelheim auf; mit Ladewig, Poppo von Stablo, Berlin 1883, 133 ff. ist die Handlung in das Jahr 1036 zu setzen. Vgl. Vorbemerkung zu DK. II. 228 und Wampach 1, 349 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 237, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1036-04-18_2_0_3_1_0_420_237
(Abgerufen am 29.03.2017).