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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Auf einem Hoftag werden zwei Edle, die verdächtigt sind, des Kaisers Ermordung geplant zu haben, zum Tode verurteilt, aber auf Intervention des Kanzlers Burkhard, der ihre Unschuld beweisen kann, freigesprochen. Breßlau, Jahrbücher 2, 131, setzt diese Vorgänge in das Jahr 1035, da sie sich nach der Ernennung Burkhards zum Kanzler (1032), aber vor seiner Erhebung zum Bischof von Halberstadt (Herbst 1036) abgespielt haben müssen und ein Aufenthalt des Kaisers in Werl, der sonst nicht bezeugt ist, in diesen Jahren am ehesten zwischen Weihnachten 1034 (Hoftag in Goslar) und Ostern 1035 (Aufenthalt in Paderborn) eingereiht werden kann.

Überlieferung/Literatur

Gesta episcoporum Halberstadensium, SS. 23, 94.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 222i, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1035-00-00_1_0_3_1_0_391_222i
(Abgerufen am 21.01.2017).