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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt dem in der Vorstadt von Toul in alter Zeit gegründeten, von den Bischöfen Gauzlinus, Gerardus und Bertaldus wiederhergestellten Kloster S. Èvre auf Bitten Bischof Brunos von Toul die Immunität und die namentlich aufgeführten Besitzungen und Rechte, besonders jene, die seit den Zeiten Bischof Gerards hinzuerworben wurden, aber in den bisherigen Kaiserurkunden nicht enthalten waren. ‒ Burchardus canc. vice Bardonis archicap.; Wiederholung des DO. I. 290, wohl unter Beteiligung des Burch. A von Empfängerhand geschrieben, Besitzliste an zwei Stellen verkürzt, andererseits aber bedeutend erweitert. „Si ea, quae ad servorum dei quietem.”

Originaldatierung:
(XIII. kal. sept., ad monasterium sancti Michahelis iuxta Mosam).

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Paris Nationalbibliothek Cod. lat. 12661, fol. 55 (Monasticon Benedictinum, Bd. 4a, Mitte 17. Jh.), aus not. Kopie (B) und ebenda, fol. 1, Abschrift aus dem Anfang des 17. Jhs. aus derselben Quelle (B1).

Calmet, Histoire de Lorraine ed. I. 1c, 408 aus Abschrift (L); MG. DD. 4, 266 no. 200.

Böhmer 1395; Stumpf 2047, 2048.

Kommentar

Die Erweiterung der Invocatio durch die Worte unius summae et incomprehensibilis deitatis entspricht lokalen Gewohnheiten; die Intitulatio ist durch die Vorurkunde beeinflußt. ‒ Stumpf 2047, 2048 hat auf Grund der älteren Drucke zwei Diplome für S. Èvre vom August 1033 angenommen, ein Irrtum, der durch Auffindung der Kopien B und B1 berichtigt wurde; vgl. Vorbemerkung zu DK. II. 200.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 207, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1033-08-20_1_0_3_1_0_361_207
(Abgerufen am 24.01.2017).