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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad verleiht dem Abt Wino des Klosters Helmarshausen auf Intervention der Kaiserin Gisela, seines Sohnes König Heinrich und des Bischofs Meinwerk (von Paderborn) das Recht, im Ort Helmarshausen in der Grafschaft des Grafen Benno im Gau Engern einen Markt und eine Münzstätte zu errichten, Zoll zu erheben und daselbst die öffentlichen Rechte auszuüben, gewährt den Kaufleuten und anderen Besuchern dieses Marktes den gleichen Frieden und den Schutz der gleichen Bannbuße wie zu Mainz, Köln und Dortmund und übereignet den Markt mit Münze, Bann und Zoll dem Kloster für alle Zeiten. ‒ Burchardus canc. vice Bardonis archicapp.; von UE nach DO. III. 357 geschrieben; M., SI. D. „Omnium nostri Christique fidelium.”

Originaldatierung:
(XII. kal. iul., Northuse).

Überlieferung/Literatur

Paderborn Archiv des bischöfl. Generalvikariats (A).

Schaten, Ann. Paderb. ed. I. 1, 492 aus Abschrift; Wilmans-Philippi, Westfäl. KU. 2, 230 no. 184 aus Schaten; MG. DD. 4, 252 no. 190 aus Schaten; Kehr, NA. 49, 109 aus A.

Böhmer 1387; Stumpf 2039; Stimming, Mainzer UB. 1, no. 280.

Kommentar

Über die Auffindung des Breßlau noch unbekannten Originals und über das Kopialbuch des Klosters vgl. Kehr, NA. 49, 86 ff. Kehrs Edition nach A bietet gegenüber dem Text der Diplomataausgabe nur unbedeutende Verbesserungen.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 196, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1033-06-20_1_0_3_1_0_347_196
(Abgerufen am 22.09.2017).