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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt der bischöflichen Kirche zu Würzburg auf Bitten Bischof Meinhards sowie auf Intervention der Kaiserin Gisela und seines Sohnes König Heinrich in Erneuerung der Privilegien seiner Vorgänger Immunität und Königsschutz. ‒ Udalricus canc. vice Bardonis archicap.; Fälschung , unter Benutzung eines echten, vielleicht von UD geschriebenen Diploms Konrads zugleich mit DD. H. II. 391 und H. III. 245 von einem wahrscheinlich in der Kanzlei Konrads III. und Friedrichs I. tätigen Notar um 1162‒65 angefertigt; M., SI. 4. „Si peticionibus sacerdotum dei.”

Originaldatierung:
(VIII. idus iun., Merseburg).

Überlieferung/Literatur

Angebl. München Hauptstaatsarchiv (A).

Meichsner, Decisiones camerae imp. ed. I. 4, 238 unvollständig aus Abschrift; Mon. Boica 29a, 34 no. 335 aus A; MG. DD. 4, 240 no. 181.

Böhmer 1381; Stumpf 2032.

Kommentar

Vgl. Vorbemerkung zu DK. II. 181; ältere Literatur über die Würzburger Fälschungen siehe Vorbemerkung zu DH. II. 391; dazu besonders Hirsch, MIÖG. 35, 66 ff., ferner Schmidt, Das würzburgische Herzogtum (Quellen und Studien zur Verfassungsgeschichte des Deutschen Reiches von K. Zeumer 5, 2, 1913), 28 ff. ‒ Stengel 1, 231, Anm. 6, hält die ganze Urkunde „bis auf den ducatus-Passus” für echt; es wäre demnach der gesamte Wortlaut zuverlässig bis auf den letzten der dispositiven Sätze, der es den Grafen und anderen öffentlichen Richtern untersagt, über die Leute und Güter des Bistums in toto ducatu orientalis Francię, nisi super parochos, quos bargildon vocant, irgendwelche Gewalt auszuüben. Zum Formular vgl. Stengel 1, 332 (333), Anm. 4; 508.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 187, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1032-06-06_1_0_3_1_0_325_187
(Abgerufen am 23.03.2017).