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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt auf Intervention der Kaiserin Gisela, seines Sohnes König Heinrich und des Bischofs Egilbert von Freising im Hinblick auf die treuen Dienste Bischof Meinwerks von Paderborn dem von diesem im Westteil seiner Bischofsstadt zu Ehren der hl. Jungfrau, der Apostelfürsten Petrus und Paulus und aller Heiligen nach der Regel des hl. Benedikt gegründeten Kloster (Abdinghof ) jene Güter, die ihm von Meinwerk, Heinrich II. und von anderen Gläubigen geschenkt wurden, samt allem Zubehör unter dem Schutz der Immunität mit dem Recht der freien Wahl des Vogtes (qualiter nos ob interventum ac peticionem dilectissimę coniugis nostrę Gisilę imperatricis augustę et amantissimę nostrę prolis Heinrici regis et Egilberti Frisingensis episcopi nec non devotum servitium Meinwerci venerabilis Patherbrunnensis ęcclesię episcopi domi forisque nobis frequenter et fideliter impensum talia bona, qualia tam ab eo quam a bone memorie predecessore nostro Heinrico imperatore secundo seu aliis fidelibus solempniter delegata sunt monasterio, quod ipse in occidentali parte civitatis episcopii sui in honore sanctę Mariae perpetue virginis sanctorumque apostolorum Petri et Pavli omniumque sanctorum dedicando consummavit ... confirmamus ...). ‒ Ovdalricus canc. vice Bardonis archicap.; Nachzeichnung nach einem unter Benutzung der DD. H. II. 486, K. II. 127 (oder 172) und H. II. 485 sowie eines Deperditums Ottos II. oder Ottos III. wohl von UF verfaßten und geschriebenen Original; M., SI. „Si loca aecclesiasticis obsequiis deputata.”

Originaldatierung:
(XVII. kal. febr, Paderbrunnon).

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Göttingen Universitätsbibliothek (12. Jh.), Siegel mit Pergamentstreifen künstlich befestigt (A).

Schaten, Ann. Paderb. ed. I. 2, 485 aus Abschrift; Wilmans-Philippi, Westfäl. KU. 2, 222 no. 179 aus A; MG. DD. 4, 234 no. 176; Auszug Vita Meinwerci, cap. 214, MG. SS. 11, 157.

Böhmer 1377; Stumpf 2026.

Kommentar

Nachweis der Echtheit bei Breßlau, Jahrbücher 2, 460 ff. und Vorbemerkung zu DK. II. 176. Uneinheitliche Datierung; die Handlung und wohl auch der Beginn der Beurkundung fallen bei den DD. K. II. 176, 177 und 178 nach Paderborn, ihr Abschluß erfolgte während des Zuges Konrads II. über Hilwartshausen und Fritzlar nach Straßburg, wo der Kaiser bereits am 30. Januar nachweisbar ist. ‒ Zum Diktat vgl. Stengel 1, 234; 306, Anm. 9; 321.

Nachträge (1)

Nachtrag von David Schnur, eingereicht am 18.08.2016.

Farbscans (recto / verso) des oben als Nachzeichnung charakterisierten Stückes aus dem 12. Jh. nach der Vorlage "Göttingen, Diplomatischer Apparat der Georg-August-Universität Apparatus diplomaticus - Urkundenhauptbestand App. dipl. 24" sind zugänglich bei monasterium.net ( monasterium.net/mom/DE-GAUnivGoet/AppDipl/App_dipl_24/charter ).

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 182, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1032-01-16_1_0_3_1_0_317_182
(Abgerufen am 28.07.2017).