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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt der bischöflichen Kirche zu Cremona auf Bitten Bischof Hubalds und über Intervention der Kaiserin Gisela in Erneuerung der Privilegien seiner Vorgänger, insbesondere Berengars, Rudolfs, der drei Ottonen und Heinrichs II., die Zölle, Hafen- und Ufergelder der Stadt sowie des Hofes Sospiro, die Flußufer und die Fischerei von Uulpariolo (Hafen von Cremona) bis zur Mündung der Adda mit Mühlen- und Schiffahrtsgerechtsamen, die Gerichtsbarkeit über Stadt und Bannmeile von Cremona sowie ein Beweisvorrecht bei Urkundenverlust. ‒ Bruno canc. ad vicem Aribonis Magontini archiepiscopi et archicanc.; wohl vom gleichen Empfängerschreiber wie DK. II. 251, Datierungszeile von zweiter Hand mit der gleichen Tinte wie der Vollziehungsstrich des Monogramms nachgetragen; M., SI. D. „Si sancta et venerabilia loca.”

Originaldatierung:
(III. kal. marcii, Goslare).

Überlieferung/Literatur

München Privatbesitz.

Codex Sicardianus (Anfang 13. Jh.), pag. 26, in der Biblioteca governativa zu Cremona (B).

Sanclementius, Series epic. Cremon. 232 no. 17 aus B; Stumpf, Ada, inedita 412 no. 291 aus B; MG. DD. 4, 213 no. 162 aus B.

Böhmer 1369; Stumpf 2013.

Kommentar

Über die Auffindung des Originals vgl. Wibel NA. 43, 215 ff.; die abweichenden Lesungen gegenüber der Edition in MG.DD. 4 ebenda 217, Anm. 1.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 168, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1031-02-27_1_0_3_1_0_296_168
(Abgerufen am 28.07.2017).