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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad feiert das Weihnachtsfest. Erzbischof Aribo hält die Festpredigt und erbittet vom Kaiser und seinen Mitbischöfen Urlaub zur Wallfahrt nach Rom. Über die Hintergründe dieses Schrittes, der einem Rücktritt gleichkam, erfahren wir nichts. Schon die endgültige Erledigung des Streites um Gandersheim hatte freilich die Schwäche der Position des Mannes gezeigt, dem Konrad nicht zuletzt den Thron verdankte, der sich aber offenbar durch seine Weigerung, an Gisela die Krönung zu vollziehen, die einflußreiche Kaiserin zur Feindin gemacht hatte. Bald darauf, nach den Angaben der Vita Godehardi post. erst nach Lichtmeß, hat Aribo die Reise angetreten und ist damit aus der Reichspolitik ausgeschieden.

Überlieferung/Literatur

Ann. Hildesheim. 1031; vita Godehardi prior, cap. 36; vita Godehardi posterior, cap. 24; Herim. Aug. 1031; Vita Meinwerci, cap. 210; Ann. Magdeburg., Ottenburani, Annal. Saxo 1031.

Kommentar

Vgl. Breßlau, Jahrbücher 1, 305 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 163a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1030-12-25_1_0_3_1_0_290_163a
(Abgerufen am 27.05.2017).