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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Eine gewisse Daja erweist sich und ihre Mutter durch Klage vor dem Kaiser als rechtmäßige Erben der Güter Uflan und Ricwar dessun, die Bischof Meinwerk von Paderborn von Alvericus de Rangun um eine hohe Summe Geldes erworben hatte. Der Bischof schenkt ihr zur Sühne ein Pferd, fünf Solidi, ein linnenes Tuch und verleiht ihr als Leibgeding in Gegenwart Erzbischof Hunfrids von Magdeburg, Bischof Kadalhohs von Naumburg sowie der Grafen Lutger, Burchard und Alvericus quinque aratra ad decem solidos denariorum. Vita Meinwerci, cap. 204, MG. SS. 11, 155.

Kommentar

Die Rechtshandlung kann wegen Erwähnung Kadalhohs von Naumburg nicht vor 1030 August 3 (Todestag seines Vorgängers Hildeward) angesetzt werden; vgl. Breßlau, Jahrbücher 1, 253 (254), Anm. 2; 262; Vorbemerkung zu DK. II. 157.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 158d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1030-08-03_1_0_3_1_0_284_158d
(Abgerufen am 29.03.2017).