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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Während des österlichen Gottesdienstes in der Pfalzkapelle leitete der Mönch Ekkehard IV. von St. Gallen, der als Schulmeister im Dienste Erzbischof Aribos im nahen Mainz tätig war, den Chorgesang. Kaum hatte er die Hand erhoben, um den Takt der Sequenz anzugeben, da erbaten sich drei Bischöfe, die einst seine Schüler gewesen waren, vom Kaiser die Erlaubnis, ihrem einstigen Meister als gelehrige Schüler zur Seite stehen zu dürfen. Da der Kaiser den Vorschlag gnädig aufnahm, gesellten sich die Bischöfe zu dem Sankt Galler Mönch und assistierten ihm bei der Leitung der Sequenz. Ekkehard wurde vom Kaiser durch ein Geschenk belohnt.

Überlieferung/Literatur

Ekkehardi Casus S. Galli ed. Meyer v. Knonau, cap. 66.

Kommentar

Vgl. Breßlau, Jahrbücher 1, 286 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 153b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1030-03-29_2_0_3_1_0_274_153b
(Abgerufen am 30.05.2017).