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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt der bischöflichen Kirche zu Vercelli auf Bitten der Kaiserin Gisela und seines Sohnes König Heinrich ihre Besitzungen und Rechte, darunter erstmals Vernato (bei Biella, Prov. Novara) und den Hof in der Stadt Vercelli samt allem Zubehör. ‒ Bruno canc. ad vicem Aribonis Moguntini archiepiscopi et archicanc.; wohl im wesentlichen Wiederholung des Deperditums für Leo von Vercelli von 1025 (oben Nr. (n. 39) ), wahrscheinlich unvollzogener Entwurf, da Vollziehungsstrich und Datierung offenbar nicht nachgetragen wurden; M. IMP. „Quia nullus extra aecclesiam.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Libri Biscioni (Mitte 14. Jh.), Bd. 1, fol. 62, aus Transsumpt des Albertus de Carrezana (C1) und fol. 57 aus not. Abschrift desselben Transsumpts (C2) im Stadtarchiv zu Vercelli; Not. Abschrift (1340) aus demselben Transsumpt im Kapitelsarchiv ebenda (B); Not. Abschrift (1430) aus not. Abschrift desselben Transsumpts im erzbischöflichen Archiv ebenda (D).

Mon. patriae chart. 7, 523 no. 306 aus B; MG. DD. 4, 198 no. 147.

Stumpf 2126.

Kommentar

Die weitgehenden Übereinstimmungen mit DK. II. 84 und dem wohl von Leo von Vercelli gefälschten D. Karls III. 54 hat Breßlau im Druck hervorgehoben. ‒ Die hyperkritischen Bedenken Gabottos gegen die Echtheit (Arch. Stor. Italiano V, 21, 261 ff.) sind unbegründet. ‒ Die Einreihung nach DK. II. 146 erfolgte wegen Übereinstimmung der Eschatokolle beider Urkunden.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 153, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1030-00-00_1_0_3_1_0_272_153
(Abgerufen am 19.01.2017).