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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad erteilt den Ministerialen von Weissenburg (im Nordgau) auf Intervention der Kaiserin Gisela, seines Sohnes König Heinrich und seines Getreuen, des Grafen Ekkehard (II. von Meißen) ein Privileg. ‒ Ovdalricus canc. vice Arbonis archicap.; Fälschung , wohl Ende des 11. oder Anfang des 12. Jh., jedenfalls vor 1125 auf Grund eines echten von UD verfaßten D. Konrads II. angefertigt, um die Rechte der Ministerialen zu sichern. „Omnium dei nostrique fidelium.”

Originaldatierung:
(XIII. kal. iun., Tungirde).

Überlieferung/Literatur

Angebl. Orig. fehlt.

Codex Udalrici, Cod. 398 (Mitte 12 Jh.), fol. 47, in der Nationalbibliothek zu Wien (V) und Cod. 283 (12. Jh.), pag. 335, in der Bibliothek des Klosters Zwettl (Z); Abschrift des 18. Jh. ex veteri membrana tegulis affixa in Ms. XIII, 881, fol. 19, der Bibliothek zu Hannover (B). Eccard, Corp. Hist. 2, 110 no. 121 aus V; Jaffé, Bibliotheca 5, 35 no. 14 aus VZ; MG. Const. 1, 678 no. 451 aus VZB; MG. DD. 4, 188 no. 140.

Böhmer 1251; Stumpf 1991.

Kommentar

Der Rechtsinhalt der echten Vorlage läßt sich nicht rekonstruieren; es ist nicht einmal sicher, ob es sich um eine Urkunde für die Weißenburger Ministerialen gehandelt hat. Nach Breßlau, Jahrbücher 1, 252, Anm. 1, und Vorbemerkung zu DK. II. 240 beruht die Angabe der Fälschung, daß Weißenburg von Herzog Ernst anläßlich seiner Wiedereinsetzung in sein Herzogtum dem Kaiser abgetreten worden sei, auf einer glaubwürdigen Tradition.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 145, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1029-05-20_1_0_3_1_0_259_145
(Abgerufen am 25.03.2017).