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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Verlegung des Bistums Zeitz nach Naumburg im Hinblick auf die ungünstige militärische Lage von Zeitz. Der Plan geht nach der Urkunde, die Papst Johann XIX. 1028 Dezember darüber ausstellte (JL 4087) auf den Kaiser selbst zurück (cuius intuitu, moderatione ac providentia erat inventum). Die Nachrichten des im 12. Jh. gefälschten DH. III. 398 geben die Naumburger Tradition über den Vorgang wieder; es heißt hier, Markgraf Hermann von Meißen und sein Bruder Ekkehard hätten ihr Erbgut zu Naumburg auf des Kaisers, des Erzbischofs Hunfried von Magdeburg und des Bischofs Hildiwald von Zeitz Veranlassung per manum imperatoris Gott und den Apostelfürsten geschenkt. Vgl. DK. II. 184 und 194. Durch Boten und Briefe holte Konrad die Zustimmung des Papstes ein.

Kommentar

Vgl. Breßlau, Jahrbücher 1, 260 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 135b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1028-12-00_1_0_3_1_0_241_135b
(Abgerufen am 22.07.2017).