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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt dem Kloster des hl. Zeno zu Verona unter Abt Michael auf Bitten des Bischofs Johannes von Verona alle Privilegien seiner Vorgänger und sämtliche Besitzungen, insbesondere das Recht, in den königlichen Wäldern zu Gaio (Vaie bei Bionde di Visegna, Prov. Verona?) und anderwärts Schafe, Schweine und Vieh ohne jegliche Abgabe zu weiden, die abgabenfreie Schiffahrt auf dem Po, der Etsch und anderen Flüssen, ferner die Immunität, die Freiheit von allen Forderungen des Bischofs außer einer herkömmlichen Geldzahlung am Feste des hl. Zeno und das Wahlrecht. ‒ Außerhalb der Kanzlei geschrieben nach DH. II. 309. „Quia regalis et imperialis potestas.”

Originaldatierung:
(VIIII. kal. iun., Verona).

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Abschrift des 13. Jhs. mit Eschatokoll Heinrichs II. im Stadtarchiv zu Verona (D); Eschatokoll hinter einer Kopie des DH. II. 209 vom J. 1220 ebenda (E).

Cipolla, MIÖG. 2, 106 no. 5 aus DE; MG. DD. 4, 122 no. 95.

Cipolla, MIÖG. 2, 99; Stumpf 1948 a.

Kommentar

Abweichend von der Kanzleiregel wird in der Datierung nach Herrschaftsjahren Konrads in Italien gezählt (vgl. Breßlau UL. 2 2, 418); die Urkunde kann also nicht auf einen Kanzleischreiber zurückgehen. ‒ Vgl. Breßlau, Jahrbücher 1, 184, Anm. 7.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 99, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1027-05-24_1_0_3_1_0_185_99
(Abgerufen am 27.07.2017).