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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt dem Kloster des hl. Zacharias beim palatium zu Venedig unter Äbtissin Vita auf Intervention des Archidiakons Petrus die Besitzungen in seinem Reiche sowohl im Gebirge als auch anderwärts, insbesondere die namentlich aufgeführten Schenkungen des Grafen Ingelfredus, des Sohnes des Grimaldus sowie der Gräfin Ildeburga, Gemahlin des Grafen Adalbert, und ihrer Erben laut der betreffenden Schenkungsurkunden, und verleiht Königsschutz und Immunität. ‒ Vgo canc. vice domni Aribonis archicap.; wohl kaiserliche Wiederholung eines gleichzeitig mit DK. II. 46 in Bothfeld ausgestellten Deperditums, das wörtliche Wiedergabe des DH. II. 388 gewesen zu sein scheint; M. „Si petitionibus servorum et ancillarum dei.”

Originaldatierung:
(XII. kal. iunii, Veronę).

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Abschrift des 12. Jhs. im Staatsarchiv zu Venedig (B); Abschrift Viaro's (Ende 18. Jh.) nach verlorenem Catastico A, fol. 17', im Städtischen Museum zu Padua (B1); CD. Patavinus von Brunacci (18. Jh.) 4, 2119 aus demselben Catastico in der Bibliothek des bischöflichen Seminars ebenda (C).

Bozzoni, Il silentio di 8. Zaccaria snodato, privileggi P. 4 aus verlorenem Kopialbuch; MG. DD. 4, 130 no. 94.

Stumpf 1947.

Kommentar

Den Nachweis der Existenz des Deperditums für S. Zaccaria erbringt Breßlau in der Vorbemerkung zu DK. II. 94. ‒ Inkarnationsjahr um eine Einheit zu hoch, vielleicht Überlieferungsfehler; Indiktion (VIII) falsch berechnet.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 97, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1027-05-21_1_0_3_1_0_183_97
(Abgerufen am 26.05.2017).