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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt dem durch den von ihm eingesetzten Abt Winizo reformierten Kloster S. Salvatore auf dem Monte Amiata genannte Besitzungen samt den Zehnten, Gerichtsbarkeitseinkünften und öffentlichen Leistungen. ‒ Hugo canc. vice domni Aribonis archiepiscopi et archicanc.; interpolierte Nachzeichnung (11. Jh.) eines Originals, das Wiederholung des DO. III. 202 war und dessen Datumzeile von HA, dessen Elongata und Kontext von dem Schreiber des DK. II. 80 stammten; Nachtragung des Vollziehungsstriches und der Worte non. april. am Ende der Datierung dem Original täuschend nachgebildet; M., SI.D. „Dignum est, ut qui prudenter.”

Originaldatierung:
(non. april., in civitate Leoniana).

Überlieferung/Literatur

Angebl. Siena Staatsarchiv (A).

MG. DD. 4, 103 no. 79.

Böhmer 1311; Stumpf 1930.

Kommentar

Die Interpolationen der Besitzliste dürften den Streitigkeiten des Klosters mit den Grafen Aldobrandesca ihre Entstehung verdanken, gegen welche man 1081 die Hilfe Heinrichs IV. anrief (Ficker, Forschungen 4, 126, no. 82). Es handelt sich dabei besonders um folgende Besitzungen: curtis s. Salvatoris in Uigugnano, castrum de Monte nigro, curtis Luminiana, castellum de Montelatroni, terrae de loco Mustia. Vgl. Breßlau, Jahrbücher 1, 168 und 2, 447 ff.; Vorbemerkungen zu DK. II. 79 und 287. ‒ Es fällt auf, daß der nach unserem Diplom von Konrad eingesetzte Abt Winizo bereits in der bei Repetti, Dizionario della Toscana 3, 447 f. zitierten Urkunde von 1015 Februar 7 erscheint.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 82, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1027-04-05_1_0_3_1_0_162_82
(Abgerufen am 26.07.2017).