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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Knut d. Gr. erwirkt vom Kaiser, von Rudolf von Burgund und von den anderen Fürsten, deren Gebiet die Kaufleute und Pilger seiner nordischen Reiche bei der Romfahrt durchziehen mußten, Freiheit von Zöllen und sicheres Geleit. Ferner gewährt ihm die römische Versammlung auf seine vor dem Papst erhobene Klage eine Ermäßigung der Palliengelder der Erzbischöfe seines Machtbereiches. Der Papst befreit die schola der Angelsachsen in Rom von allen Abgaben und Zöllen. ‒ Knut machte dem Apostelfürsten während seines Aufenthaltes in Rom reiche Geschenke; die Zollfreiheit mußte er ingenti pretio dato von den Fürsten erkaufen, wurde aber andrerseits vom Kaiser durch kostbare Gaben an goldenen und silbernen Gefäßen und wertvollen Gewändern ausgezeichnet.

Überlieferung/Literatur

Florentii Wigornensis Chronica Chronicarum, SS. 13, 126; ebenda auch der Brief Knuts an den englischen Klerus über die Romfahrt.

Kommentar

Vgl. Breßlau, Jahrbücher 1, 147; Stumpf 1932.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 73d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1027-03-26_2_0_3_1_0_151_73d
(Abgerufen am 24.01.2017).