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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt dem unweit der Mauern der Stadt Pavia gegründeten Kloster S. Salvator auf Bitten des Abtes Maurus für das Seelenheil seiner Tante, der Kaiserin Adelheid, alle namentlich aufgezählten Besitzungen, die es seit Einführung der Mönche durch Adelheid erwerben konnte (Güterverzeichnis des DH. II. 284 um den Ort Offanengo vermehrt), verleiht ihm Immunität und freies Wahlrecht sowie das Recht, Mönchen aus anderen Klöstern die Aufnahme zu verweigern. ‒ Hugo canc. vice domni Haribonis archiepiscopi et archicanc.; Wiederholung des DH. II. 284 von einem Privatschreiber, der die Schrift der Vorurkunde nachzuahmen suchte; Rekognition und Datierung entweder nachgetragen oder voraufgefertigt von HA, dessen Gewohnheiten Intitulatio und Signumzeile entsprechen; M., SI. D. „Quicquid confirmationis et proprietatis.”

Originaldatierung:
(Placentiae).

Überlieferung/Literatur

Mailand Staatsarchiv (A).

Series privilegiorum monasterii S. Salvatoris ed. I. 44 aus A; MG. DD. 4, 75 no. 62.

Böhmer 1303; Stumpf 1921.

Kommentar

Die Bezeichnung Adelheids als amita Konrads ist gedankenlos aus der Vorurkunde übernommen; dieser entstammt auch die eigentümliche auf ältere langobardische Diplome des Klosters zurückgehende Intitulatio: Chuonradus dei gratia rex excellentissimus secundum voluntatem dei salvatoris nostrique liberatoris, vgl. Breßlau UL. 2 2, 298. ‒ Über den Ort Offanengo vgl. Vorbemerkung zu DK. II. 62 und Darmstädter, Reichsgut in der Lombardei 147, 160.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 64, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1026-00-00_4_0_3_1_0_129_64
(Abgerufen am 17.11.2017).