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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt dem Bistum Bergamo auf Intervention der Königin Gisela und auf Bitten der Erzbischöfe Aribo von Mainz und Pilgrim von Köln den Hof Almenno, den Heinrich II. von den Feinden des Bistums befreit und durch königliche Investitur und kaiserliches Präzept verliehen hatte, samt den zugehörigen Kastellen Brivio und Lavello und allen Pertinenzen, wie sie Graf Atto und dessen Gemahlin Ferlinda dem Bistum des hl. Märtyrers Alexander durch Urkunde geschenkt hatten. ‒ Hugo canc. vice domni Aribonis archicanc.; von HA nach DH. II. 293 geschrieben; M. „Si ecclesiarum dei.”

Originaldatierung:
(Piscarie).

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Fragment einer notariellen Kopie (12. Jh.) in der Stadtbibliothek zu Bergamo (C); Liber censualis episcopi Barotii (2. Hälfte des 15. Jhs.) fol. 304 im Archiv der Curia vescovile ebenda (B).

Celestino, Historia di Bergomo 2b, 417; MG. DD. 4, 65 no. 56.

Böhmer 1301; Stumpf 1910.

Kommentar

Zum Itinerar des Jahres 1026 und über den Ausstellungsort vgl. Breßlau NA. 34, 69 ff. ‒ Vgl. die Urkunden des Atto und der Ferlinda sowie des Priesters Johannes von 975 bei Lupi, CD. Bergom. 2, 235 ff. sowie dessen Ausführungen l. c. 329 ff.; ferner Darmstädter, Reichsgut in der Lombardei 108 f. ‒ Nachurkunde DH. III. 200, wonach die Restitution von Konrad auf Grund eines Gerichtsverfahrens vorgenommen wurde.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 59, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1026-00-00_1_0_3_1_0_118_59
(Abgerufen am 20.10.2017).