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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad spricht auf der zur Entscheidung des Gandersheimer Streits anberaumten Tagung auf Rat der Bischöfe Bruno von Augsburg, Eberhard von Bamberg, Adelbold von Utrecht, Meinhard von Würzburg und Meinwerk von Paderborn sowie vieler Äbte, ferner auch des Herzogs von Sachsen und gottesfürchtiger Laien dem Bischof Godehard von Hildesheim das Recht zu, wie bisher im Sprengel von Gandersheim die bischöflichen Funktionen auszuüben, usque dum ei in generali synodo canonice demeretur. Die provisorische Entscheidung fiel also zunächst zuungunsten Aribos aus; immerhin hatte er erreichen können, daß eine Regelung in seinem Sinne auf einer allgemeinen Reichssynode in Aussicht genommen wurde.

Überlieferung/Literatur

Vita Godehardi prior, cap. 26 (SS. 11, 187); Cont. vitae Bernwardi, SS. 11, 167.

Kommentar

Vgl. Jahrbücher 1, 54 ff.; Hefele, Conciliengeschichte IV2, 682; Hauck, III3 und 4, 549; Dersch, Kirchenpolitik 41; Wenner, Rechtsbeziehungen 169; Boye, NA. 48, S. 78.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 20b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1025-02-00_2_0_3_1_0_57_20b
(Abgerufen am 21.02.2017).