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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad bestätigt auf Intervention der Königin Gisela und der Erzbischöfe Aribo von Mainz und Pilgrim von Köln die Verleihungen Kaiser (!) Ludwigs (des Deutschen) an die von Ludwig d. Fr. nach dem Vorbild der gallischen Hauptklöster zu Corbie und Soissons gegründeten Klöster Corvei und Herford , im besonderen die Unterordnung des Nonnenklosters Herford unter Corvei, die Schenkung der Zelle zu Meppen und der Kirche zu Marsberg an Corvei, der Kirchen zu Bünde und Rheine an Herford samt allen kirchlichen Rechten unter Vorbehalt der an die Bischöfe bei ihrem Zug durch das Land zu entrichtenden Leistungen, deren Höhe auf einer Synode vor Kaiser Otto und Erzbischof Rhaban (!) festgelegt wurde, sowie das von Otto beiden Klöstern verliehene Wahlrecht und die Immunität für Herford. ‒ Ovdalricus canc. vice Aribonis archicap.; geschrieben von UC. nach DD. O. I. 153 und 24 ohne Benutzung des spur. DLD. 178, Interventionsformel und Schlußsätze selbständiges Diktat des UC.; M., SI. D. „Si servorum dei peticionibus.”

Originaldatierung:
(IIII. id. ian., Corbeie).

Überlieferung/Literatur

Münster Staatsarchiv (A).

Erhard CD. Westf. 1, 86 no. 109 aus A; Philippi, Osnabrück. UB. 1, 110 no. 129 aus A; MG. DD. 4, 11 no. 10.

Stumpf 1863.

Kommentar

Ein gleichzeitiges Deperditum Konrads für Corvei (Bestätigung des spur. DLD. 178) ist aus der Übereinstimmung zweier Wendungen des DH. III. 5, die sich nicht in DLD. 178 finden, mit DK. II. 10 mit großer Wahrscheinlichkeit zu erschließen; vgl. Vorbemerkungen zu DLD. 178, DK. II. 10 und DH. III. 5.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 10, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1025-01-10_1_0_3_1_0_38_10
(Abgerufen am 20.07.2017).