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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,1

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Konrad verleiht dem Kloster Lorsch auf Bitten seiner Gemahlin, der Königin Gisela, und im Hinblick auf die treuen Dienste Abt Reginbalds alle königlichen Gerechtsame über die Eigenleute des Hofes Gent (qualiter nos interventu ac petitione Giselę coniugis nostrę dilectissimę videlicet regine nec non ob assiduum fideleque servitium Reginbaldi abbatis omne ius, quod ad nostram regalem respicit manum in mancipiis ad curtem Gannita pertinentibus, Laurishamensi monasterio in honore sancti Nazarii martyris constructo ... concessimus ...). ‒ V̊dalricus canc. vice Aribonis archicap.; verfaßt von UC; M. „Si iura nobis regali potentia collata.”

Originaldatierung:
(XVIII. kal. decemb.)

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Codex Laureshamensis des 12 Jh. fol. 20' im Hauptstaatsarchiv zu München (B).

Freher, SS. rer. Gem. ed. I. 1, 72 (Auszug); CD. Laurisheim. 2, 164 aus B; MG. 88, 21, 406 aus B; MG. DD. 4, 9 no. 8; Glöckner, Codex Laureshamensis I Kap. 96, 379 aus B.

Böhmer 1263; Stumpf 1859.

Kommentar

Die Deutung des verderbten Ausstellungsortes ist unsicher. Nach Breßlau, Vorbemerkung zu DK. II. 8 ist am ehesten an Neuhaus nw. Paderborn zu denken, doch wäre auch Huissen bei Arnheim möglich. Im ersteren Falle würde sich das Tagesdatum auf die zu Gent erfolgte Handlung beziehen; die Beurkundung oder Vollziehung wäre erst Ende Dezember auf dem Wege von Minden nach Paderborn vorgenommen worden.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,1 n. 8, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1024-11-14_1_0_3_1_0_29_8
(Abgerufen am 28.06.2017).