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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Bischof Hermann von Augsburg begleitet Kaiser Heinrich V. nach Rom.

Überlieferung/Literatur

Uodalscalcus, De Eginone et Herimanno cap. 22 (12. Jh.) MG SS 12, 441. - Gebele 118 Nr. 45.

Kommentar

Hermann scheint der einzige deutsche Bischof im Gefolge Heinrichs V. gewesen zu sein; vgl. die Quellen über den Zug nach Rom bei Meyer v. Knonau, Jb. Heinrichs IV. u. Heinrichs V. 7,60. Er war anwesend bei der in der ersten Märzhälfte durchgeführten Erhebung des Gegenpapstes Gregor VIII., des Erzbischofs Mauritius von Braga [Portugal] (s. ebd. 7, 64 ff). Über die Hintergründe des vornehmlich in den stadtrömischen Verhältnissen begründeten päpstlichen Schisma s. Erdmann, in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 19, vor allem 229 ff. Das einzige für einen deutschen Empfänger nachweisbare Schreiben Gregors VIII. ist an die Augsburger Kirche gerichtet (s. Nr. 426). Die von Meyer v. Knonau, a. a. O. 7, 60 angenommene Teilnahme des Erzbischofs Bruno von Trier an den Ereignissen in Rom ist umstritten: gegen die ablehnende Haltung von Erdmann, a.a.O. 242 f Anm. 1 wendet sich H. Schlechte, Erzbischof Bruno von Trier (Diss. Leipzig 1934) 58, 82 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 424, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/fd02d7cf-6ecc-4c5e-ab6f-c914f8ec1e7b
(Abgerufen am 23.07.2018).

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