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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Bischof Hermann von Augsburg bestellt den Mönch Berengar von Fulda (Vuldensis professus) zum Abt des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg (haec tamen omnia in scismate et a scismatico praesule sunt facta).

Überlieferung/Literatur

Uodalscalcus, De Eginone et Herimanno cap. 2 (12. Jh.) MG SS 12, 433. - Gebele 114 Nr. 12.

Kommentar

Die zwischen Hartmann, wohl Anfang 1100 eingesetzt (s. Nr. 376), und Egino, als Abt 1109 geweiht (s. Nr. 399), in St. Ulrich und Afra wirkenden Äbte sind zeitlich schwer genauer zu differenzieren (s. auch Nr. 390). Nach der Überlieferung von Udalschalk (cap. 2) fand die Bestallung jedenfalls vor den in Nr. 385 besprochenen Ereignissen statt. Hallinger 1,238 sieht in Berengar einen Vertreter der kaiserlichen Richtung; nach Endrös, Reichsunmittelbarkeit 34 f trifft dies nicht unbedingt zu. Die Quellenlage reicht jedoch nicht für eine eindeutige Festlegung der Parteinahme aus; s. auch Zoepfl, Bischöfe 119 Anm. 5; Ders., Investiturstreit 326 Anm. 140; Jakobs, St. Blasien 119 Anm. 5. Über die Einsetzung von Berengars Nachfolger, die wohl dessen Resignation als Abt voraussetzt, s. Nr. 390. Vgl. auch Lindner, Mon. ep. Aug. 41.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 380, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/f6462dd0-d99f-4e9c-9aec-13d229292465
(Abgerufen am 20.09.2018).

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