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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Der päpstliche Legat Bischof Kuno von Palestrina fordert [Bischof Hermann von Augsburg], das Domkapitel von Augsburg (Augustensis ecclesiae clerici) und Abt Egino von St. Ulrich und Afra [in Augsburg] auf, zur Synode in Köln (Colonia) zu erscheinen.

Überlieferung/Literatur

Zu erschließen aus dem Brief Erzbischof Adalberts von Mainz an das Domkapitel Augsburg (s. Nr. 430). - GP 2I, 39 Nr. 36; 48 Nr. 11; Gebele 118 f Nr. 48.

Kommentar

Daß auch Bischof Hermann zur Synode nach Köln geladen war, ergibt sich aus der ihm wie den anderen Augsburger Geistlichen wegen ihres Fernbleibens erteilten Rüge. Über die Synode, die zum 19. Mai (in festo rogationum) angesetzt war, s. Knipping 2, 22 Nr. 143; Böhmer-Will 1, 256 Nr. 67; Meyer v. Knonau, Jb. Heinrichs IV. u. Heinrichs V. 7,78. Hier wurde die von Papst Gelasius ausgesprochene Exkommunikation Kaiser Heinrichs V. und seiner Anhänger, darunter also auch Bischof Hermann, verkündet, ebenso auch der Bann gegen den Gegenpapst Gregor VIII. bekanntgemacht. Über die Mitwirkung des Erzbischofs Adalbert I. von Mainz vgl. Hausmann 35; Kolbe, Erzbischof Adalbert von Mainz 82 f (mit Zusammenstellung der Quellen), 148. Über den Legaten Kuno von Palestrina s. Schumann, Legaten 102. An der Erhebung des kaiserlichen Gegenpapstes Gregor VIII. hatte auch Bischof Hermann teilgenommen (s. Nr. 424).

 

Nachtrag:

 

Regest: GP 4, 126 Nr. 232.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 428, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/f42e6847-8c3d-4e9c-b2a8-f7dd662646a2
(Abgerufen am 18.02.2018).

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