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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Eine Synode der Diözese Regensburg beschließt, daß jeder Geistliche des Sprengels für den König, die Königin, den Herzog, die Herzogin, den Diözesanbischof, die Bischöfe der [Salzburger] Provinz, die Nachbarbischöfe (episcopi vicini) Udalrich [von Augsburg] und Starchand [von Eichstätt], die [Regensburger] Bischöfe Tuto, Ysangrim, Gunther und Michael, die Freunde des Bischofs M[ichael] u. a. bis zur nächsten Synode eine Anzahl Messen zu lesen habe.

Überlieferung/Literatur

Additio [legis Baiuwariorum] decima tertia MG LL 2 II, 171; ebd. 3, 483 f (nach Hs. des 10.-11. Jh. der Nationalbibl. Wien). - Vgl. Heidingsfelder 47 Nr. 127 ; Janner 1, 342.

Kommentar

Die obere Grenze ergibt sich aus dem Tod Bischof Starchands von Eichstätt 966 Februar 1 (Nr. 137), die untere durch den Regierungsantritt Bischof Michaels von Regensburg 942 (Janner 1, 326), der als letzter der vier genannten Regensburger Bischöfe als lebend anzunehmen ist. Ob eine förmliche Verbrüderung vorlag, die Geistlichen der Augsburger Diözese also auch diese Verpflichtung übernahmen, ist nicht festzustellen, sicher darf eine solche Gegenseitigkeit angenommen werden. Weiter ist ungewiß, ob es sich etwa um die Regensburger Redaktion von Statuten einer Salzburger Provinzialsynode handelt.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 113, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ea531af8-230d-44bb-b4ab-de8e521dd362
(Abgerufen am 19.10.2018).

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