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RIplus | SFG: Bischöfe und Domkapitel von Augsburg - Bd. 1: Wikterp - Walther I. von Dillingen (769-1152)

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Bischof Hanto und der Königsbote Kisalhard weisen in der auf Anordnung Kaiser Karls d. Gr. nach dem Bericht des Abtes Eliland von Benediktbeuern stattfindenden Gerichtsverhandlung die Ansprüche der drei Brüder Reg., Milo und Aribo auf Güter des Klosters Benediktbeuern (bes. einen von Abt Lantfrid an das Kloster geschenkten Wald) zurück und verurteilen die beklagten Brüder zur Zahlung der Bannbuße, wofür diese Bürgen stellen.

Überlieferung/Literatur

Rotulus historicus Benedictoburanus (11. Jh.) MB 7, 6 ; MG SS 9, 215 f; Chronicon Benedictoburanum (12. Jh.) MB 7, 23 f; MG SS 9, 231. - Zu diesen Quellen vgl. Nr. 4.

Kommentar

Auf das Jahr 808 ist zu schließen, da im Anschluß an diese Nachricht die Tradition des Merigozus im Rotulus und im Chronicon überliefert ist, die wohl zu 808 Juli 11 gehört (Baumann, Benediktb. Urk. 12; Braun, Gesch. 1, 112 f, 131). Aus dem Rotulus geht hervor, daß im Anschluß an die Abweisung dieser Angriffe auf Benediktbeurer Güter neue Schenkungen an das Kloster tradiert wurden, als vornehmste die des Merigoz. - Kisalhard ist auch 807 und 822 als „missus dominicus“ in Baiern tätig, 802-827 wirkte er als Graf (Krause, MIÖG 11, 260 Nr. 24; 262 Nr. 38 und 266 Nr. 83; Baumann, Benediktb. Urk. 13; Reindel, ZBLG 17,199 f).

 

Nachtrag:

 

Der Ortsname Egelfing ist in Eglfing zu berichtigen. - Über die Brüder Reg[ino?], Milo und Aribo vgl. G. Diepolder, Die Herkunft der Aribonen, in: ZBLG 27 (1964) 106 f.

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Empfohlene Zitierweise

RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 22, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e5d3c6af-344c-4fc4-b424-460feba47cf3
(Abgerufen am 17.10.2018).

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